Island Camper Roadtrip - Mit der Norröna über die Färöer Inseln nach Island!

Thumbnail zum Camper-Roadtrip nach Island: Norröna-Fähre der Smyril Line im Hafen mit dem Text ‚Endlich geht’s los!‘ – Start unserer Islandreise mit Wickie on Tour

Island Camper Roadtrip - Mit der Norröna über die Färöer Inseln nach Island!

Endlich ist es soweit. Nach langer Planung, unzähligen Recherchen und vielen Gesprächen beginnt unser großes Island-Abenteuer. Island stand schon lange ganz oben auf unserer Wunschliste und nun ist der Tag gekommen, an dem wir uns auf den Weg machen.

Anders als viele Reisende fliegen wir nicht nach Island. Wir möchten unser eigenes Wohnmobil dabei haben und entscheiden uns deshalb für die Überfahrt mit der Norröna von Smyril Line. Von Hirtshals in Dänemark geht es über die Färöer Inseln bis nach Seyðisfjörður im Osten Islands.

Schon die Anreise wird dabei zu einem Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.


Inhaltsverzeichnis


Abfahrt im Fährhafen Hirtshals

Bereits Stunden vor der Abfahrt herrscht im Hafen von Hirtshals reges Treiben. Wohnmobile, Geländewagen, Motorräder und Reisende aus ganz Europa warten darauf, an Bord der Norröna zu fahren.

Auch wir sind früh vor Ort. Die Vorfreude ist riesig, schließlich beginnt heute eine Reise, von der wir schon lange träumen. Als die gewaltige Fähre vor uns liegt, wird uns zum ersten Mal bewusst, wie weit die Reise tatsächlich gehen wird.

Nach dem Check-in rollen wir mit unserem Wohnmobil auf das Fahrzeugdeck. Langsam füllt sich die Fähre und überall spürt man die besondere Stimmung. Viele Reisende haben dasselbe Ziel wie wir: Island.

Kurze Zeit später lösen sich die Leinen und die Norröna verlässt langsam den Hafen. Die Küste Dänemarks wird immer kleiner und verschwindet schließlich am Horizont. Vor uns liegt der Nordatlantik.


Mit der Norröna über den Nordatlantik

Die ersten Stunden auf See verbringen wir immer wieder an Deck. Die Luft ist frisch, Möwen begleiten das Schiff und die See zeigt sich zunächst von ihrer ruhigen Seite.

Es fühlt sich anders an als jede andere Reise. Kein Flughafen, keine Hektik und kein Zeitdruck. Stattdessen entschleunigt die Überfahrt von Anfang an.

Mit jedem Kilometer Richtung Norden wächst die Vorfreude auf das, was uns erwartet. Immer wieder stehen wir an der Reling und beobachten das Meer. Die Weite des Nordatlantiks beeindruckt uns schon jetzt.

Am Abend lassen wir den Tag gemütlich ausklingen. Die erste Nacht auf See verbringen wir überraschend ruhig und schlafen deutlich besser als erwartet.


Alle unsere Reisen auf einen Blick

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Leben an Bord der Norröna

Am nächsten Morgen nutzen wir die Gelegenheit, die Norröna genauer zu erkunden. Das Schiff bietet deutlich mehr Möglichkeiten, als wir ursprünglich erwartet hatten.

Mehrere Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. Vom großen Buffet-Restaurant bis zum À-la-carte-Restaurant ist alles vorhanden. Dazu kommen Cafés, Bars und gemütliche Lounges mit Blick aufs Meer.

Auch verschiedene Shops, eine Spielhalle für Groß und Klein sowie ein Fitnessbereich gehören zur Ausstattung. Wer möchte, kann zusätzlich den Wellness- und Poolbereich nutzen.

Die Zeit vergeht dadurch deutlich schneller als gedacht. Gleichzeitig genießen wir immer wieder die Aussicht auf das offene Meer.


Die Shetland-Inseln am Horizont

Im Laufe des Tages erscheinen die Shetland-Inseln am Horizont. Sofort werden Erinnerungen an unsere Schottland-Reise wach.

Besonders beeindruckend ist der Blick auf den nördlichsten Leuchtturm des Vereinigten Königreichs. Die raue Landschaft und die steilen Küsten passen perfekt zu dieser abgelegenen Region des Nordens.

Während wir an Deck stehen und die frische Meeresluft genießen, wird uns bewusst, wie weit wir bereits von Zuhause entfernt sind.

Die Shetland-Inseln sind zwar nur ein kurzer Abschnitt dieser Reise, bleiben aber dennoch ein besonderes Highlight der Überfahrt.

          



Tórshavn – Hauptstadt der Färöer Inseln

Früh am nächsten Morgen erreichen wir die Färöer Inseln. Die Norröna legt in Tórshavn an und wir haben einige Stunden Zeit, die Hauptstadt zu erkunden.

Tórshavn gehört zu den kleinsten Hauptstädten Europas und begeistert uns sofort. Die Stadt wirkt ruhig, gemütlich und gleichzeitig unglaublich authentisch.

Beim Spaziergang durch die Straßen entdecken wir kleine Geschäfte, traditionelle Häuser und immer wieder den Blick aufs Meer.

Die Atmosphäre ist einzigartig. Obwohl Tórshavn eine Hauptstadt ist, fühlt sich hier alles deutlich entspannter an als in den meisten europäischen Städten.

                    

Skansin – Die Festung über dem Hafen

Unser erster Weg führt uns zur historischen Festung Skansin. Die Anlage wurde bereits im Jahr 1580 erbaut und diente dem Schutz der Stadt vor Piratenangriffen.

Heute ist Skansin eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Färöer Inseln. Von hier oben genießen wir einen fantastischen Blick über den Hafen und die Stadt.

Besonders beeindruckend ist der Blick auf die Norröna, die im Hafen auf ihre Weiterfahrt nach Island wartet.

Wir verbringen eine ganze Weile hier oben und genießen die Ruhe sowie die fantastische Aussicht.

            

Reyn & Tinganes – Historische Altstadt

Danach geht es weiter in die historischen Viertel Reyn und Tinganes. Die schwarzen Holzhäuser mit ihren traditionellen Grasdächern gehören zu den bekanntesten Motiven der Färöer Inseln.

Zwischen den engen Gassen fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Viele Gebäude stammen aus dem Mittelalter und prägen das Stadtbild bis heute.

Besonders Tinganes besitzt eine lange Geschichte. Bereits vor über 1.000 Jahren tagte hier das Parlament der Inseln. Noch heute befinden sich Teile der Regierung auf dieser historischen Landzunge.

Die Mischung aus Geschichte, Tradition und modernem Alltag macht diesen Ort zu etwas ganz Besonderem.

           

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Island in Sicht!

Nach unserem Aufenthalt auf den Färöern setzt die Norröna ihre Reise Richtung Island fort.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Draußen erwartet uns ein Moment, auf den wir lange gewartet haben.

Am Horizont erscheinen die ersten schneebedeckten Berge Islands. Wasserfälle ziehen sich die Hänge hinunter und als wäre das noch nicht beeindruckend genug, begrüßt uns auch noch ein wunderschöner Regenbogen.

Ein Moment voller Gänsehaut. Nach all den Jahren des Träumens sehen wir Island endlich mit eigenen Augen.

            

Einfahrt in den Seyðisfjörður

Langsam fährt die Norröna tief in den Seyðisfjörður hinein. Links und rechts ragen hohe Berge empor und überall entdecken wir Wasserfälle.

Die Landschaft wirkt überwältigend. Schon die ersten Kilometer zeigen, warum Island als eines der spektakulärsten Reiseziele Europas gilt.

Je näher wir dem Hafen kommen, desto größer wird die Vorfreude. Nach mehreren Tagen auf See ist der Moment endlich gekommen.

Kurz darauf kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück. Die Fahrzeugschlange setzt sich in Bewegung und wenig später verlassen wir die Fähre.

Unser Island Camper Roadtrip beginnt.

          

Unser Fazit

Schon die Anreise nach Island war ein Erlebnis für sich. Die Überfahrt mit der Norröna, die Färöer Inseln und die erste Sichtung Islands machen diesen Reiseabschnitt zu etwas ganz Besonderem.

Tórshavn, Skansin und die historischen Viertel Reyn und Tinganes haben uns begeistert. Gleichzeitig steigt die Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt.

Vor uns warten Wasserfälle, Gletscher, Vulkane, Lavafelder und unzählige weitere Abenteuer. Doch davon erzählen wir in den nächsten Teilen unserer Island-Serie.

Eines können wir jetzt schon sagen: Die Reise hat sich bereits gelohnt.


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