Vom Polarfuchs Zufall zum gewaltigen Dettifoss– Island 🇮🇸 Camper Roadtrip

Island Camper Roadtrip – Vom Polarfuchs-Zufall zum gewaltigen Dettifoss 🇮🇸

Island schafft es immer wieder, uns zu überraschen. Manchmal sind es die großen Sehenswürdigkeiten, manchmal die kleinen, ungeplanten Momente am Straßenrand. Dieser Reisetag im Norden Islands hatte von allem etwas: vulkanische Landschaften, heiße Quellen, einen gewaltigen Wasserfall, Polarlichter und sogar unseren ersten Polarfuchs in freier Wildbahn.


Inhaltsverzeichnis


Unterwegs im Mývatn-Gebiet

Der Tag beginnt im Mývatn-Gebiet, einer der faszinierendsten Regionen Islands. Kaum irgendwo sonst liegen Feuer und Wasser so nah beieinander. Die Landschaft wirkt rau und fremd, fast wie auf einem anderen Planeten. Überall erinnern Lavafelder, Krater und heiße Quellen daran, dass Island geologisch noch immer sehr aktiv ist.

Während wir durch die Region fahren, begleiten uns ständig neue Eindrücke. Mal schweift der Blick über endlose Lavafelder, dann wieder über dampfende Hügel und bizarre Felsformationen. Genau diese Abwechslung macht das Mývatn-Gebiet zu einem der spannendsten Reiseziele Islands

                    

Die Lavahöhle Grjótagjá

Unser erster Stopp führt uns zur berühmten Lavahöhle Grjótagjá.

Von außen wirkt die Höhle eher unscheinbar. Doch sobald man einen Blick ins Innere wirft, offenbart sich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Tief unten schimmert türkisfarbenes Thermalwasser, umgeben von dunklem Lavagestein.

Die Höhle entstand durch vulkanische Aktivität und wurde weltweit bekannt, nachdem sie als Drehort für die Serie Game of Thrones diente. Doch selbst ohne diesen Bekanntheitsgrad wäre Grjótagjá ein besonderer Ort. Die Kombination aus glasklarem Wasser, den engen Felsspalten und der ruhigen Atmosphäre macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Hier wird einem bewusst, wie eng Vulkanismus und Wasser in Island miteinander verbunden sind.

                    

Hverarönd – Islands brodelnde Erde 🌋

Nur wenige Kilometer weiter zeigt Island eine völlig andere Seite.

Im Geothermalgebiet Hverarönd steigt Dampf aus der Erde, Schlammlöcher blubbern vor sich hin und der intensive Schwefelgeruch liegt überall in der Luft. Schon beim Aussteigen merken wir sofort, dass dieser Ort anders ist.

Der Boden leuchtet in Gelb-, Orange- und Brauntönen. Überall dampft und zischt es. Unter unseren Füßen befindet sich glühend heißes Gestein, das Wasser erhitzt und als Dampf wieder an die Oberfläche drückt.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Natur hier arbeitet. Nichts wirkt still. Alles ist in Bewegung. Hverarönd zeigt eindrucksvoll, dass Island noch immer geformt wird.

                   

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Unser erster Polarfuchs 🦊

Manche Momente kann man nicht planen.

Während unserer Weiterfahrt entdecken wir plötzlich eine Bewegung am Straßenrand. Sofort halten wir an und schauen genauer hin.

Ein Polarfuchs.

Unser erster Polarfuchs in freier Wildbahn.

Der Polarfuchs ist das einzige ursprünglich heimische Landsäugetier Islands. Bereits während der letzten Eiszeit gelangte er über gefrorene Meeresflächen auf die Insel. Heute lebt er vor allem in abgelegenen Regionen des Landes.

Der Moment dauert nur wenige Augenblicke, doch genau diese Begegnungen machen eine Reise besonders. Nicht die großen Sehenswürdigkeiten, sondern die unerwarteten Augenblicke bleiben oft am längsten in Erinnerung.

                    

Polarlichter über dem Campingplatz 🌌

Als wir am Abend den Campingplatz erreichen, hoffen wir auf einen klaren Himmel.

Und tatsächlich werden wir belohnt.

Über unserem Camper erscheinen die ersten grünen Schleier am Himmel. Nach und nach werden die Polarlichter stärker und ziehen über die Landschaft.

Auch wenn wir während unserer Reise bereits Polarlichter gesehen haben, bleibt jeder einzelne Abend etwas Besonderes. Kein Schauspiel gleicht dem anderen. Mal sind sie schwach und ruhig, mal hell und tanzend.

Diese Nacht gehört definitiv zu den schönsten Momenten unserer Islandreise.

                    

Dettifoss – Europas Naturgewalt 🌊

Am nächsten Morgen wartet eines der beeindruckendsten Naturwunder Islands auf uns.

Der Dettifoss gilt als einer der leistungsstärksten Wasserfälle Europas. Schon auf dem Weg dorthin hören wir sein Donnern.

Als wir schließlich am Aussichtspunkt stehen, wird schnell klar, warum dieser Wasserfall so berühmt ist.

Gewaltige Wassermassen stürzen mit unglaublicher Kraft in die Schlucht. Die Gischt steigt meterhoch auf und das Donnern ist selbst aus großer Entfernung deutlich zu hören.

Der Dettifoss ist kein Wasserfall, den man einfach nur betrachtet. Man spürt seine Kraft. Die Vibrationen, das Rauschen und die schiere Menge an Wasser machen diesen Ort zu einem absoluten Highlight jeder Islandreise.

                    

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Kirsten braucht heute unbedingt noch eine Dusche 🚿😉

Nach den vielen Eindrücken des Tages steht für Kirsten fest: Eine Dusche muss her.

Doch in Island wäre eine normale Dusche viel zu langweilig.

Deshalb besuchen wir die sogenannte „unendliche Dusche“. Hier fließt warmes Wasser direkt aus der Natur und bietet eine ganz besondere Möglichkeit, sich zu erfrischen.

Während ringsherum die isländische Landschaft liegt, genießen wir diesen ungewöhnlichen Ort. Solche kleinen Erlebnisse sind oft genauso schön wie die großen Sehenswürdigkeiten.

                    

Arctic Henge im Norden Islands 🗿

Unser letztes Ziel des Tages liegt ganz im Norden Islands.

Der Arctic Henge erinnert auf den ersten Blick an Stonehenge. Die monumentalen Steintore wurden nach dem Vorbild nordischer Mythologie und alter isländischer Traditionen errichtet.

Mitten in der weiten Landschaft wirkt dieser Ort fast mystisch. Die gewaltigen Steinkonstruktionen stehen einsam in der Ebene und bilden einen faszinierenden Kontrast zur Natur rundherum.

Eigentlich wollten wir hier übernachten und auf weitere Polarlichter hoffen. Doch leider zog sich der Himmel vollständig zu. Keine Sterne, keine Nordlichter.

Trotzdem bleibt der Besuch ein besonderer Abschluss dieses Reisetages.

                    

Fazit

Dieser Tag hatte alles, was Island so einzigartig macht.

Brodelnde Geothermalgebiete, eine beeindruckende Lavahöhle, Europas Naturgewalt am Dettifoss, einen mystischen Steinkreis im hohen Norden und als absolutes Highlight unseren ersten Polarfuchs in freier Wildbahn.

Dazu kamen noch wunderschöne Polarlichter über dem Campingplatz – ein weiterer Moment, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Island überrascht immer wieder. Und genau deshalb lieben wir dieses Land.

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👉 Island Camper Roadtrip – Vom Polarfuchs-Zufall zum gewaltigen Dettifoss 🇮🇸


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