Schweiz Sommer 2026 – Fünf Tage, fünf Alpenpässe und unvergessliche Momente mit dem Wohnmobil Sommer 2026
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Endlich ging es für uns wieder in die Schweiz! Nach den vergangenen Monaten war diese Reise etwas Besonderes. Nach Kirstens Operation wollten wir es bewusst etwas ruhiger angehen und herausfinden, wie sich unsere Art zu reisen verändert hat. Statt möglichst viele Kilometer zu sammeln, wollten wir die beeindruckende Bergwelt wieder genießen und uns Zeit für die schönen Momente nehmen.
In fünf Tagen legten wir 1.981 Kilometer zurück und überquerten gleich fünf beeindruckende Alpenpässe: den Flüelapass, den Berninapass, den Julierpass, den San-Bernardino-Pass und den historischen Gotthardpass. Unterwegs erwarteten uns traumhafte Stellplätze, spontane Planänderungen, spektakuläre Berglandschaften und mit Dayos erstem SUP-Abenteuer auf dem Brienzersee ein ganz besonderes Erlebnis.
Begleitet uns auf unserem ersten Schweiz-Wochenende im Sommer 2026 und erlebt eine Reise, die uns gezeigt hat, dass manchmal gerade die ungeplanten Momente die schönsten Erinnerungen schaffen.
📍 Inhaltsverzeichnis:
- Erste Nacht auf dem Stellplatz in Vättis
- Flüelapass – Unser erster Alpenpass
- Berninapass – Zwischen Gletschern und Bergkulisse
- Julierpass – Windiger als erwartet
- Übernachtung auf dem Stellplatz in Rona
- San-Bernardino-Pass & Laghetto Moesola
- Der historische Gotthardpass und die Tremola
- Eine traumhafte Nacht auf dem Gotthardpass
- Brienzersee – Dayos erstes SUP-Abenteuer
- Letzte Nacht auf dem Picknickplatz in Kandern
- Unser Fazit zur Wohnmobilreise durch die Schweiz
Erste Nacht auf dem Stellplatz in Vättis
Nach langer Vorfreude starten wir früh am Morgen mit unserem Wohnmobil in Richtung Schweiz. Unsere Route führt uns über Bregenz bis nach Vättis. Insgesamt legen wir am ersten Reisetag rund 778 Kilometer zurück, bevor wir unser erstes Tagesziel erreichen.
Für die erste Nacht entscheiden wir uns für den Stellplatz in Vättis (Park4Night #293102). Der Platz kostet 20 CHF pro Nacht und bietet zwar weder Strom noch Ver- und Entsorgung, dafür aber genau das, was wir nach der langen Anreise gesucht haben: Ruhe.
Der Stellplatz liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Fluss und eignet sich hervorragend für einen entspannten Spaziergang. Besonders Dayo hatte hier sichtlich seinen Spaß. Auch das vorhandene Dixi-WC war sauber und völlig ausreichend für eine Übernachtung.
Nach der langen Fahrt genießen wir den ruhigen Abend und freuen uns darauf, dass am nächsten Morgen endlich der landschaftliche Teil unserer Schweizreise beginnt. Bereits am nächsten Tag stehen mit dem Flüelapass, dem Berninapass und dem Julierpass gleich drei beeindruckende Alpenpässe auf unserem Programm.

Unser erster Abend auf dem Stellplatz in Vättis – der perfekte Start für unsere Wohnmobilreise durch die Schweizer Alpen.
Unser Fazit zum Stellplatz in Vättis
Wer einen ruhigen Übernachtungsplatz ohne viel Komfort sucht, ist hier genau richtig. Uns hat der Stellplatz sehr gut gefallen und wir würden ihn bei einer weiteren Reise durch die Schweiz jederzeit wieder ansteuern.
Unsere Schweiz-Highlights als Video 🎬
Flüelapass – Unser erster Alpenpass
Am Flüelapass angekommen, machen wir zunächst einen Stopp am bekannten Grand-Tour-of-Switzerland-Schild. Direkt daneben befinden sich kostenlose Parkplätze, die sich ideal für eine kurze Pause oder als Ausgangspunkt für Wanderungen eignen.
Anschließend fahren wir noch ein kleines Stück weiter zum Bergsee. Natürlich möchte Dayo das Wasser sofort erkunden, entscheidet aber schnell, dass es ihm doch etwas zu kalt ist. Trotz der sommerlichen Temperaturen liegen rund um den Pass noch einige Schneefelder, die der Landschaft einen besonderen Reiz verleihen.
Während unseres rund 30-minütigen Aufenthalts ist auf dem Flüelapass erstaunlich wenig Verkehr unterwegs. So können wir die beeindruckende Bergkulisse und die angenehme Ruhe in aller Gelassenheit genießen. Genau diese Kombination aus spektakulärer Landschaft und entspannter Atmosphäre macht den Flüelapass für uns zu einem der schönsten Alpenpässe der gesamten Reise.

Das Grand-Tour-of-Switzerland-Schild am Flüelapass ist ein beliebter Fotostopp und bietet einen traumhaften Blick auf die beeindruckende Berglandschaft.
Unser Fazit zum Flüelapass
Der Flüelapass hat uns auf Anhieb begeistert. Die abwechslungsreiche Landschaft, die kostenlosen Parkmöglichkeiten und die entspannte Atmosphäre machen ihn zu einem perfekten Zwischenstopp auf einer Wohnmobilreise durch die Schweiz. Für uns gehört er zu den schönsten Alpenpässen des Landes und wir würden ihn jederzeit wieder besuchen.
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Berninapass – Zwischen Gletschern und Bergkulisse
Schon die Fahrt über den Berninapass beeindruckt uns mit ihrer grandiosen Bergkulisse. Besonders die Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel und die Gletscher machen diesen Pass zu einem besonderen Erlebnis.
Da wir zum ersten Mal hier unterwegs sind, nehmen wir uns etwas Zeit, um die Landschaft zu genießen und einige Aufnahmen zu machen. Für unser Video fahren wir sogar noch ein Stück in Richtung Italien, drehen aber kurz vor der Grenze wieder um. Unser Ziel ist es lediglich, die beeindruckende Strecke festzuhalten.
Für einen besonderen Moment sorgt Dayo, als er einer Kuh begegnet. Beide beobachten sich neugierig aus sicherer Entfernung. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aufmerksam er seine Umgebung wahrnimmt und dabei ganz entspannt bleibt. Solche kleinen Begegnungen gehören für uns einfach zu einer Reise dazu und machen sie oft unvergesslich.
Trotz der wunderschönen Aussicht hat uns der Berninapass persönlich nicht ganz so begeistert, wie wir es erwartet hatten. Vielleicht waren unsere Erwartungen nach all den Bildern und Berichten im Vorfeld einfach etwas zu hoch. Die Landschaft ist ohne Frage beeindruckend, dennoch hat uns der Flüelapass insgesamt etwas besser gefallen.

Golden Retriever Dayo begegnet einer Kuh auf einer Weide am Berninapass in der Schweiz. Im Hintergrund sind grüne Berghänge und die Alpenlandschaft zu sehen.
Unser Fazit zum Berninapass
Der Berninapass überzeugt mit seiner beeindruckenden Gletscherlandschaft und den weiten Ausblicken auf die Schweizer Alpen. Auch wenn er uns persönlich nicht ganz so begeistert hat wie andere Pässe auf dieser Reise, würden wir ihn bei einer Tour durch die Schweiz dennoch mitnehmen – allein schon wegen der einzigartigen Kulisse.
Julierpass – Windiger als erwartet
Am Julierpass angekommen, empfängt uns eine beeindruckende Berglandschaft. Eigentlich hatten wir geplant, hier die Nacht zu verbringen und den Abend inmitten der Alpen ausklingen zu lassen.
Doch schon nach kurzer Zeit merken wir, dass dieser Plan heute nicht aufgehen wird. Ein kräftiger Wind fegt über den Pass und sorgt dafür, dass es unangenehm kühl wird. Dazu kommt, dass Dayo nach seinem Ausflug am Bergsee noch immer leicht nass ist. Statt den Abend im Wohnmobil zu verbringen und auf besseres Wetter zu hoffen, entscheiden wir uns spontan, weiterzufahren.
Manchmal gehört genau das zu einer Wohnmobilreise dazu: Pläne ändern sich und man muss flexibel bleiben. Also machen wir uns auf den Weg nach Rona, wo wir schließlich einen passenden Stellplatz für die Nacht finden.
Unser Fazit zum Julierpass
Der Julierpass hat uns landschaftlich sehr gut gefallen. Bei besseren Wetterbedingungen wären wir gerne länger geblieben und hätten dort sogar übernachtet. Manchmal entscheidet jedoch das Wetter über die weitere Route – und genau diese Spontanität macht für uns den Reiz einer Wohnmobilreise aus.
Übernachtung auf dem Stellplatz in Rona
Der Stellplatz in Rona (Park4Night #103195) ist unsere spontane Alternative zum Julierpass – und für diese Nacht genau die richtige Entscheidung. Der Campingplatz bietet rund 30 Stellplätze sowie Strom, Ver- und Entsorgung, saubere Sanitäranlagen mit Duschen und ein Restaurant. Direkt neben dem Platz fließt ein kleiner Fluss, der für eine angenehme Atmosphäre sorgt.
Nach den windigen Bedingungen auf dem Julierpass genießen wir den ruhigen Abend und lassen den Tag entspannt ausklingen. Für die Übernachtung bezahlen wir 43 CHF.
Am nächsten Morgen zeigt sich allerdings auch der größte Nachteil des Platzes. Die Straße direkt hinter dem Campingplatz wird schon früh stark befahren, sodass es deutlich lauter wird als am Vorabend.

Der Stellplatz in Rona bietet ein Restaurant, moderne Sanitäranlagen und ist ein guter Ausgangspunkt für eine Übernachtung in den Schweizer Alpen.
Unser Fazit zum Stellplatz in Rona
Der Stellplatz in Rona ist sauber, gepflegt und bietet alles, was man für eine komfortable Übernachtung benötigt. Uns persönlich war er jedoch etwas zu klassisch. Da wir lieber ruhig und naturnah stehen, würden wir uns bei einer nächsten Reise wahrscheinlich für einen anderen Stellplatz entscheiden. Wer Wert auf eine gute Ausstattung legt, findet hier aber einen soliden Übernachtungsplatz.
Unsere Highlights als Video 🎬
San-Bernardino-Pass & Laghetto Moesola
Der San-Bernardino-Pass ist für uns Neuland. Bisher waren wir noch nie hier unterwegs und sind gespannt, was uns erwartet. Schon während der Auffahrt begeistert uns die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren weiten Ausblicken und den imposanten Bergen.
Oben angekommen, machen wir natürlich einen Stopp am bekannten Grand-Tour-of-Switzerland-Schild. Von dort fahren wir weiter zum Laghetto Moesola, einem kleinen Bergsee, der eingebettet in die alpine Landschaft liegt. Hier genießen wir die Ruhe und lassen die beeindruckende Kulisse auf uns wirken.
Da das Wetter perfekt mitspielt, nutzen wir die Gelegenheit für einen Drohnenflug. Aus der Luft zeigt sich die Schönheit des Bergsees und der umliegenden Landschaft noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Für uns gehört dieser Moment zu den schönsten Foto- und Videoaufnahmen der gesamten Reise.
Der San-Bernardino-Pass überrascht uns positiv. Die Kombination aus kurvenreicher Passstraße, beeindruckender Natur und der Ruhe am Laghetto Moesola macht diesen Ort zu einem echten Highlight unserer Tour.

Unser Fazit zum San-Bernardino-Pass
Der San-Bernardino-Pass hat unsere Erwartungen sogar übertroffen. Besonders der Laghetto Moesola und die wunderschöne Berglandschaft haben uns begeistert. Wer auf einer Wohnmobilreise durch die Schweiz unterwegs ist, sollte diesen Pass unbedingt einplanen – für uns zählt er zu den schönsten Stationen der gesamten Reise.
Der historische Gotthardpass und die Tremola
Eigentlich wollten wir an diesem Tag noch das Verzascatal besuchen. Als wir jedoch in Bellinzona ankommen und das Thermometer 37 °C zeigt, ist schnell klar: Für Dayo wäre eine Wanderung bei dieser Hitze alles andere als angenehm. Deshalb entscheiden wir uns spontan, unsere Route anzupassen und direkt zum historischen Gotthardpass weiterzufahren. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung.
Schon die Auffahrt über die berühmte Tremola ist ein Erlebnis für sich. Die historische Passstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster schlängelt sich in unzähligen Kehren den Berg hinauf und vermittelt das Gefühl, eine Reise in die Vergangenheit zu machen. Im Wohnmobil rüttelt und klappert es zwar ordentlich, doch genau das macht den besonderen Charme dieser Straße aus.
Während der Fahrt legen wir immer wieder kurze Stopps ein, um die beeindruckende Aussicht auf die umliegende Berglandschaft zu genießen. Anders als auf einigen anderen bekannten Alpenpässen ist hier überraschend wenig Verkehr unterwegs. Dadurch können wir die Fahrt in aller Ruhe genießen und die besondere Atmosphäre der Tremola auf uns wirken lassen.
Schon nach den ersten Kilometern wird uns klar, dass der historische Gotthardpass etwas ganz Besonderes ist. Die Kombination aus Geschichte, spektakulärer Streckenführung und einer beeindruckenden Bergkulisse macht diesen Pass für uns zum absoluten Höhepunkt der gesamten Reise.
Unser Fazit zum historischen Gotthardpass
Der historische Gotthardpass und die Tremola sind für uns das Highlight unserer Wohnmobilreise durch die Schweiz. Keine andere Passstraße hat uns so begeistert. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt die historische Route wählen – auch wenn das Kopfsteinpflaster etwas mehr Geduld verlangt. Für uns gehört die Tremola zu den schönsten Straßen, die wir bisher mit dem Wohnmobil gefahren sind.
Eine traumhafte Nacht auf dem Gotthardpass
Für die Nacht bleiben wir direkt auf dem Gotthardpass. Zwischen den Bergen finden wir einen ruhigen Platz und genießen die besondere Atmosphäre auf über 2.000 Metern Höhe. Nachdem tagsüber noch einige Besucher unterwegs waren, kehrt am Abend langsam Ruhe ein und wir haben die beeindruckende Landschaft fast für uns allein.
Die klare Bergluft, die umliegenden Gipfel und die besondere Stimmung machen diesen Abend zu einem der schönsten der gesamten Reise. Während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet, sitzen wir noch lange vor dem Wohnmobil und genießen einfach den Moment. Genau für solche Erlebnisse lieben wir das Reisen mit dem Wohnmobil.
Auch Dayo fühlt sich hier sichtlich wohl. Nach den heißen Temperaturen in Bellinzona kann er die angenehm kühle Bergluft endlich wieder genießen. Am nächsten Morgen werden wir sogar von neugierigen Murmeltieren begrüßt, die rund um unseren Übernachtungsplatz unterwegs sind – ein ganz besonderes Erlebnis, mit dem wir überhaupt nicht gerechnet hätten.
Als wir am nächsten Tag den Gotthardpass verlassen, sind wir uns beide sofort einig: Dieser Ort hat uns nachhaltig beeindruckt. Nicht nur die Tremola, sondern auch die Übernachtung mitten in der Schweizer Bergwelt machen den Gotthardpass für uns zum absoluten Höhepunkt dieser Reise.

Unser Pössl 2Win RS Plus steht inmitten der beeindruckenden Berglandschaft am historischen Gotthardpass – einer der schönsten Stopps unserer Wohnmobilreise durch die Schweiz.
Unser Fazit zur Übernachtung auf dem Gotthardpass
Eine Nacht auf dem Gotthardpass können wir jedem empfehlen, der die besondere Atmosphäre der Schweizer Alpen erleben möchte. Die Ruhe, die spektakuläre Landschaft und die Begegnung mit den Murmeltieren haben diese Übernachtung für uns unvergesslich gemacht. Es sind genau diese einfachen Momente, die eine Wohnmobilreise so besonders machen.
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Brienzersee – Dayos erstes SUP-Abenteuer
Bevor es für uns endgültig Richtung Heimat geht, legen wir noch einen Zwischenstopp am Brienzersee ein. Das türkisfarbene Wasser und die beeindruckende Bergkulisse bieten den perfekten Abschluss unserer Wohnmobilreise durch die Schweiz.
Hier wartet auch ein ganz besonderes Erlebnis auf uns: Zum ersten Mal nehmen wir Dayo mit auf das Stand-up-Paddle-Board. Natürlich sind wir gespannt, wie er reagieren wird. Doch schon nach kurzer Zeit zeigt sich, dass unsere Sorgen völlig unbegründet waren. Dayo bleibt erstaunlich ruhig, beobachtet neugierig seine Umgebung und genießt die gemeinsame Zeit auf dem Wasser.
Für uns ist dieser Moment etwas ganz Besonderes. Gemeinsam lautlos über den glasklaren Brienzersee zu gleiten, während sich die Berge im Wasser spiegeln, gehört zu den schönsten Erinnerungen der gesamten Reise. Genau solche Erlebnisse machen das Reisen mit dem Wohnmobil für uns so einzigartig.
Nach einigen entspannten Stunden am See machen wir uns schließlich wieder auf den Weg. Der Brienzersee schenkt unserer Reise noch einmal einen ganz besonderen Abschluss, bevor wir die Schweiz langsam hinter uns lassen.

Dayo erlebt auf dem Brienzersee sein erstes Stand-up-Paddle-Abenteuer – ein unvergesslicher Moment unserer Wohnmobilreise durch die Schweiz.
Unser Fazit zum Brienzersee
Der Brienzersee ist für uns einer der schönsten Seen der Schweiz. Das kristallklare Wasser, die traumhafte Bergkulisse und Dayos erstes SUP-Abenteuer haben diesen Stopp zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir wieder in der Region unterwegs sind, werden wir hier ganz sicher erneut eine Pause einlegen.
Letzte Nacht auf dem Picknickplatz in Kandern
Für unsere letzte Übernachtung wählen wir einen Picknickplatz bei Kandern (Park4Night #173607) im Schwarzwald. Nach den ereignisreichen Tagen in der Schweiz ist dieser ruhige Platz genau das Richtige, um die Reise entspannt ausklingen zu lassen.
Der Picknickplatz ist kostenlos und bietet mehrere Sitzgelegenheiten sowie eine Feuerstelle. Obwohl wir hier nur eine Nacht verbringen, gefällt uns die ruhige Lage sofort. Es ist einer dieser einfachen Plätze, die wir besonders schätzen – ohne großen Komfort, dafür mitten in der Natur und fernab vom Trubel.
Den Abend nutzen wir, um die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Fünf Alpenpässe, beeindruckende Landschaften, wunderschöne Stellplätze und viele gemeinsame Erlebnisse mit Dayo liegen hinter uns. Besser hätte unsere kleine Schweizreise kaum enden können.
Unser Fazit zum Picknickplatz in Kandern
Der Picknickplatz bei Kandern ist ein idealer Zwischenstopp für die Heimreise. Wer einen ruhigen und kostenlosen Übernachtungsplatz im Schwarzwald sucht, wird hier fündig. Uns hat die entspannte Atmosphäre sehr gut gefallen und wir würden den Platz bei einer zukünftigen Reise jederzeit wieder ansteuern.
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Unser Fazit zur Wohnmobilreise durch die Schweiz
Fünf Tage, 1.981 Kilometer und fünf Alpenpässe liegen hinter uns. Auch auf dieser Reise hat uns die Schweiz wieder mit ihrer beeindruckenden Bergwelt, abwechslungsreichen Passstraßen und vielen besonderen Momenten begeistert.
Jeder Pass hatte seinen eigenen Charakter. Der Flüelapass überzeugte uns mit seiner ruhigen Atmosphäre und der schönen Landschaft. Der San-Bernardino-Pass blieb uns vor allem durch den Laghetto Moesola und unseren Drohnenflug in Erinnerung. Unser persönlicher Favorit war jedoch der alte Gotthardpass mit der historischen Tremola. Das Kopfsteinpflaster ließ im Wohnmobil zwar einiges klappern, doch genau das gehört für uns zu diesem besonderen Pass dazu.
Auch bei den Übernachtungsplätzen erlebten wir große Unterschiede. In Vättis standen wir einfach und ruhig, in Rona komfortabel auf einem gut ausgestatteten Campingplatz und nahe Airolo schließlich ganz allein inmitten der Bergwelt. Gerade diese einsame Übernachtung am Gotthardpass war für uns eines der größten Highlights der Reise.
Ein ganz besonderer Moment war außerdem unser gemeinsames SUP-Erlebnis mit Dayo am Brienzersee. Zunächst war er noch etwas unsicher, doch schon bald zog es ihn wieder ins Wasser. Für uns war dieses gemeinsame Erlebnis mindestens genauso wertvoll wie die vielen beeindruckenden Ausblicke unterwegs.
Die Reise hat uns außerdem gezeigt, dass sich unsere Art zu reisen verändert. Nach Kirstens Operation möchten wir künftig weniger Kilometer fahren, länger an einem Ort bleiben und mehr Zeit für Wanderungen, Radtouren und gemeinsame Erlebnisse in der Natur einplanen. Diese fünf Tage waren noch einmal sehr fahrintensiv, haben uns aber gleichzeitig deutlich gemacht, wie wir unsere zukünftigen Reisen gestalten möchten.
Die Schweiz wird uns auf jeden Fall wiedersehen. Es gibt noch viele Pässe, Seen und Regionen, die wir mit unserem Wohnmobil entdecken möchten. Von dieser Reise bleiben uns nicht nur die beeindruckenden Landschaften in Erinnerung, sondern vor allem die spontanen Entscheidungen und die gemeinsamen Momente mit Dayo.
Seid ihr schon einmal mit dem Wohnmobil durch die Schweiz gereist? Welcher Alpenpass hat euch am meisten begeistert oder steht noch auf eurer Wunschliste? Schreibt es uns gerne in die Kommentare – wir freuen uns auf eure Erfahrungen und Tipps.
Wenn ihr unsere Reise lieber in bewegten Bildern erleben möchtet, schaut gerne auf unserem YouTube-Kanal Wickie On Tour vorbei. Dort nehmen wir euch mit über alle fünf Alpenpässe, zeigen unsere Stellplätze und teilen viele weitere Eindrücke und Erlebnisse, die in einem Blog nur schwer festzuhalten sind.
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