#23 Nordkapp bei Sturm: Unser Wohnmobil-Abenteuer unter Polarlichtern

Durch die Schweizer 🇨🇭 Alpen in Frühling | Atemberaubende Aussicht | Besuch am AescherGasthof

Nordkapp mit dem Wohnmobil – Sturm, Nordlichter und unvergessliche Momente

Mit dem Wohnmobil durch Nordnorwegen zu reisen, war für uns ohnehin schon etwas Besonderes. Doch an diesem Tag stand ein Ziel auf dem Programm, das für viele Reisende ganz oben auf der Wunschliste steht: das Nordkapp.

Am 20. September 2023 erreichten wir schließlich diesen besonderen Ort. Die Freude war groß, denn nach unserer Reise durch den Norden Norwegens standen wir nun tatsächlich dort, wo wir unbedingt hinwollten.

Ganz nach Plan verlief unser Besuch allerdings nicht.

Das Wetter zeigte uns sofort, wie schnell sich die Bedingungen hier oben ändern können. Starker Wind machte unseren geplanten Drohnenflug unmöglich, und auch unser Aufenthalt draußen wurde zunehmend ungemütlicher. Trotzdem wollten wir uns diesen Moment nicht nehmen lassen.

Wir besuchten den berühmten Nordkapp-Globus, suchten später Schutz im Museum, tauchten dort in die Geschichte des Nordkapps ein und bekamen zurück am Wohnmobil sogar noch tierischen Besuch.

Und als wir schon dachten, dieser Tag hätte genug Überraschungen für uns bereitgehalten, zeigte sich am Abend noch ein ganz anderes Schauspiel am Himmel: Nordlichter.

Am nächsten Morgen folgte dann noch der zweite Versuch mit der Drohne, bevor wir das Nordkapp hinter uns ließen und unsere Reise über Skarsvåg und Honningsvåg Richtung Senja fortsetzten.


Inhaltsverzeichnis


Der berühmte Nordkapp-Globus

Endlich hatten wir das Nordkapp erreicht.

Nach unserer Reise durch Nordnorwegen war dieser Moment für uns etwas ganz Besonderes. Man kennt die Bilder vom Globus, man hört immer wieder vom Nordkapp, und irgendwann steht man dann tatsächlich selbst dort.

Zwei Reisende von Wickie On Tour stehen bei stürmischem Wetter vor dem berühmten Nordkapp-Globus in Norwegen.Am Nordkapp angekommen: Vor dem berühmten Globus trotzen wir Wind und dunklen Wolken – ein unvergesslicher Moment unserer Norwegenreise.

Die Freude über unsere Ankunft war entsprechend groß.

Allerdings machte uns das Wetter sofort klar, dass wir uns nicht einfach nach unserem eigenen Zeitplan richten konnten.

Der Wind war kräftig und entwickelte schnell seine ganz eigenen Pläne. Eigentlich wollten wir die Gelegenheit nutzen und unsere Drohne steigen lassen. Gerade an einem Ort wie dem Nordkapp hätten wir natürlich gerne Luftaufnahmen gemacht.

Doch bei diesen Bedingungen kam das nicht infrage.

Der Drohnenflug musste abgebrochen werden.

Natürlich war das im ersten Moment schade. Man fährt nicht jeden Tag mit dem Wohnmobil bis ans Nordkapp und hofft deshalb, möglichst viele Eindrücke mitnehmen zu können. Aber das Wetter lässt sich nicht beeinflussen, und Sicherheit geht nun einmal vor.

Also beschlossen wir, das Beste aus der Situation zu machen.

Wenn schon kein Drohnenflug möglich war, wollten wir wenigstens zu Fuß losziehen und den Ort erkunden.

Und unser erstes Ziel stand ohnehin fest.


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Der berühmte Nordkapp-Globus

Natürlich wollten wir zum berühmten Nordkapp-Globus.

Für uns gehörte dieser Moment einfach dazu. Also machten wir uns trotz des Windes auf den Weg.

Ein paar Fotos, ein paar Filmaufnahmen und natürlich der Blick auf die Landschaft – genau dafür waren wir schließlich hier.

Der berühmte Nordkapp-Globus vor dunklen Sturmwolken mit dem Besucherzentrum im Hintergrund.Der Nordkapp-Globus unter dramatischen Sturmwolken – typisch nordisches Wetter am nördlichen Ende Europas.

Die Umgebung wirkte bei diesem Wetter besonders rau. Der Wind gehörte plötzlich genauso zu diesem Besuch wie der Globus selbst, und wir versuchten, möglichst viel von diesem Moment festzuhalten.

Zwischendurch hofften wir immer wieder, dass das Wetter vielleicht doch noch etwas ruhiger werden würde.

Vielleicht würde der Wind nachlassen.

Vielleicht würden wir zumindest trocken bleiben.

Doch genau das Gegenteil passierte.

Das Wetter wurde immer schlechter.

Irgendwann war klar, dass es wenig Sinn machte, noch länger draußen auszuharren. Also änderten wir unseren Plan.

Statt weiter gegen den Wind anzukämpfen, entschieden wir uns für eine Schlechtwetter-Alternative direkt vor Ort.

Wir gingen ins Museum.

Im Nachhinein war das eine gute Entscheidung, denn dadurch lernten wir eine ganz andere Seite des Nordkapps kennen.


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Flucht vor dem Wetter ins Nordkapp-Museum

Unsere Eintrittskarten hatten wir bereits am Eingang gekauft, also führte uns unser Weg nun ins Nordkapp-Museum.

Schon dort mussten wir schmunzeln.

Vor uns standen zwei Trolle, die nach draußen schauten. Bei diesem Wetter schienen selbst sie lieber drinnen zu bleiben.

Zwei große, humorvoll gestaltete Trollfiguren im Besucherzentrum am Nordkapp in Norwegen.Nordischer Humor am Nordkapp: Diese beiden Trollfiguren begrüßen die Besucher im Nordkappzentrum.

Die Leute hier haben Humor.

Und genau das passte in diesem Moment ziemlich gut.

Aus unserem eigentlich geplanten Aufenthalt draußen wurde nun ein Rundgang durch die Geschichte des Nordkapps.

Wir erfuhren unter anderem mehr über die Ereignisse, die sich hier zwischen 1940 und 1945 abgespielt hatten.

Damit bekam unser Besuch plötzlich eine ganz andere Tiefe.

Draußen hatten wir eben noch versucht, trotz Sturm Bilder am Globus zu machen. Nur wenig später standen wir im Museum und beschäftigten uns mit der Vergangenheit dieses besonderen Ortes.

Gerade auf Reisen mögen wir solche ungeplanten Wechsel.

Manchmal führt schlechtes Wetter dazu, dass man Dinge entdeckt, die man sonst vielleicht nur kurz oder gar nicht angesehen hätte.

Und so wurde aus unserem spontanen Rückzug ins Warme ein interessanter Teil unseres Nordkapp-Besuchs.


Geschichte, Tunnel, Kapelle und König von Siam

Besonders spannend wurde es, als wir durch einen Tunnel weitergingen.

Hier führte uns der Rundgang noch tiefer in die Vergangenheit.

An den Wänden konnten wir etwas über die ersten Expeditionen zum Nordkapp erfahren. Schritt für Schritt bekamen wir einen Eindruck davon, wie lange dieser Ort Menschen schon fasziniert.

Heute fährt man mit dem Wohnmobil hierher, steht am Globus, macht Fotos und genießt die Aussicht.

Früher war eine Reise ans Nordkapp etwas völlig anderes.

Genau dieser Gegensatz machte den Rundgang für uns interessant.

Wir besuchten außerdem die Kapelle und kamen später in einen Raum mit Bildern zum König von Siam.

Damit zeigte sich einmal mehr, dass das Nordkapp weit mehr ist als nur der bekannte Globus draußen auf dem Plateau.

Natürlich bleibt dieser Globus das Bild, das wahrscheinlich fast jeder sofort mit dem Nordkapp verbindet.

Aber gerade der Blick hinter diese bekannte Kulisse machte unseren Aufenthalt abwechslungsreicher.

Und während draußen weiter der Wind tobte, konnten wir drinnen ganz in Ruhe unseren Rundgang fortsetzen.


Cave of Light, Souvenirs und das Denkmal der Kinder der Welt

Ein weiterer Bereich unseres Besuchs war die Cave of Light.

Hier erfuhren wir mehr darüber, wie die Geschichte des Nordkapps seit 1553 begann.

Auch dieser Teil gehörte für uns zu den interessanten Stationen im Museum.

Nach all den Informationen durfte am Ende natürlich eines nicht fehlen: ein Blick in den Souvenirbereich.

Denn wenn wir schon einmal am Nordkapp waren, wollten wir uns auch ein paar Erinnerungen mitnehmen.

So landeten Karten, Tassen und warme Socken bei uns.

Gerade die warmen Socken passten an diesem Tag natürlich ziemlich gut.

Draußen war es stürmisch und ungemütlich, drinnen standen wir zwischen Souvenirs und suchten uns Dinge aus, die uns später an genau diesen Tag erinnern würden.

Solche Kleinigkeiten gehören für uns einfach zu einer Reise dazu.

Nicht alles muss groß oder spektakulär sein.

Manchmal ist es eine Tasse, eine Karte oder eben ein Paar warme Socken, das später sofort wieder Bilder im Kopf entstehen lässt.

Nach unserem Rundgang ging es noch einmal hinaus.

Wir besuchten das Denkmal der Kinder der Welt, das Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude über alle Grenzen hinweg symbolisiert.

Das Denkmal „Kinder der Welt“ am Nordkapp steht für Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude über alle Grenzen hinweg.Das Denkmal „Kinder der Welt“ am Nordkapp steht für Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude über alle Grenzen hinweg.Das Kinder-der-Welt-Denkmal am Nordkapp mit mehreren runden Reliefs und einer Bronzeskulptur.Das Denkmal „Kinder der Welt“ am Nordkapp steht für Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude über alle Grenzen hinweg.

Nach dem Museumsbesuch war das noch einmal ein ganz anderer Moment.

Danach machten wir uns langsam wieder auf den Weg zurück zum Wohnmobil.

Wir hatten inzwischen schon einiges erlebt.

Der erste Drohnenversuch war gescheitert, wir waren am Globus gewesen, hatten vor dem Wetter Schutz gesucht und das Museum besucht.

Eigentlich hätte man meinen können, damit sei der Tag schon gut gefüllt.

Doch zurück am Wohnmobil wartete bereits die nächste Überraschung.


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Rentiere am Wohnmobil

Zurück bei unserem Wohnmobil bekamen wir Besuch von Rentieren.

Genau solche Begegnungen sind es, die wir an Reisen durch den Norden besonders mögen.

Man kann sie nicht planen.

Zwei Rentiere grasen neben dem Wohnmobil am Nordkapp vor der Küste Nordnorwegens.Unerwarteter Besuch am Wohnmobil: Zwei Rentiere schauen während unseres Aufenthalts am Nordkapp vorbei.

Man fährt an einen Ort, stellt das Wohnmobil ab, erlebt seinen Tag – und plötzlich stehen da Rentiere.

Natürlich mussten wir sofort schmunzeln.

Vielleicht wollten sie nur sehen, wer da angekommen war.

Vielleicht waren sie neugierig auf unser Wohnmobil.

Oder vielleicht wollten sie tatsächlich wissen, wer diese beiden Leute waren, die den ganzen Tag mit Kamera und Drohne unterwegs waren.

Für uns war diese Begegnung auf jeden Fall ein schönes Erlebnis.

Vor allem, weil sie so ungeplant kam.

Nach dem stürmischen Tag draußen und dem Museumsbesuch war das noch einmal ein ganz anderer Abschluss.

Zumindest dachten wir zu diesem Zeitpunkt, dass der Tag nun langsam zu Ende gehen würde.

Doch dann kam der Abend.

Und mit ihm das Highlight, das für uns alles andere noch einmal in den Schatten stellte.


Nordlichter am Nordkapp

Am Abend zeigte sich plötzlich der Himmel von seiner schönsten Seite.

Nordlichter.

Für uns war das die Kirsche auf der Nordkapp-Torte.

Grüne Polarlichter leuchten nachts über dem berühmten Nordkapp-Globus in Norwegen.Ein magischer Abschluss am Nordkapp: Grüne Polarlichter tanzen über dem berühmten Globus.

Tagsüber hatten wir uns noch mit starkem Wind herumgeschlagen. Unser Drohnenflug war gescheitert, das Wetter hatte uns ins Museum geschickt und draußen war es alles andere als gemütlich gewesen.

Und dann standen wir am Abend da und sahen Polarlichter über uns.

Genau solche Momente kann man nicht planen.

Natürlich hofft man auf einer Reise durch Nordnorwegen darauf, Nordlichter zu sehen.

Aber ob sie tatsächlich erscheinen, wann sie kommen und ob die Bedingungen passen, liegt nicht in unserer Hand.

Umso schöner war es, sie ausgerechnet an diesem Tag am Nordkapp zu erleben.

Plötzlich war der Sturm nicht mehr das, was uns von diesem Tag am meisten in Erinnerung bleiben würde.

Stattdessen war da diese Lichtshow am Himmel.

Für uns war es einer dieser Reisemomente, die man einfach genießt.

Man steht draußen, schaut nach oben und weiß, dass genau dieser Augenblick später zu den Erinnerungen gehören wird, die man mit dieser Reise verbindet.

Der Tag, der mit Wind und einem abgebrochenen Drohnenflug begonnen hatte, endete damit auf eine Art und Weise, die wir uns schöner kaum hätten wünschen können.

Und trotzdem hatten wir noch eine offene Rechnung mit dem Nordkapp.

Unsere Drohne war schließlich noch nicht abgehoben.


Zweiter Versuch: Drohnenflug am Morgen

Am nächsten Morgen sah die Sache anders aus.

Wir hatten noch keine Drohnenbilder vom Nordkapp, und so wollten wir einen zweiten Versuch wagen.

Also nahmen wir unsere Drohne noch einmal mit zum Globus.

Die Morgenstund hat Drohnenflug im Mund – zumindest an diesem Tag.

Diesmal klappte es.

Drohnenaufnahme des Nordkapp-Globus auf dem Felsplateau über der norwegischen Steilküste.Der Nordkapp-Globus aus der Vogelperspektive – direkt am imposanten Felsplateau über dem Nordmeer.

Die Drohne konnte abheben und wir bekamen doch noch die Aufnahmen, die wir am Vortag so gerne gemacht hätten.

Nach dem gescheiterten Versuch im Sturm war das natürlich ein schöner Moment.

Drohnenaufnahmen vom Nordkapp: Check.

Damit hatten wir am Ende tatsächlich beides erlebt.

Wir hatten gesehen, wie schnell das Wetter hier oben einen Plan zunichtemachen kann, und wir hatten erlebt, dass sich Geduld manchmal auszahlt.

Statt den Flug bei schwierigen Bedingungen zu erzwingen, hatten wir einfach bis zum nächsten Morgen gewartet.

Jetzt konnten wir unsere Bilder und Aufnahmen machen.

Und damit war für uns langsam der Zeitpunkt gekommen, Abschied vom Nordkapp zu nehmen.


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Abschied vom Nordkapp – über Skarsvåg und Honningsvåg

Nach unserem erfolgreichen Drohnenflug am Morgen war es schließlich Zeit, Abschied vom Nordkapp zu nehmen.

Hinter uns lagen zwei Tage voller ganz unterschiedlicher Eindrücke. Der Sturm hatte unsere ursprünglichen Pläne durcheinandergebracht, dafür hatten wir das Museum ausführlicher besucht, Rentiere am Wohnmobil erlebt und am Abend sogar Nordlichter gesehen. Und am nächsten Morgen hatten wir schließlich doch noch die gewünschten Drohnenaufnahmen vom Globus bekommen.

Damit konnten wir das Nordkapp mit vielen besonderen Erinnerungen im Gepäck verlassen.

Trotzdem fuhren wir mit einem etwas mulmigen Gefühl weiter. Dieses echte nordische Wetter hatte uns noch einmal gezeigt, wie schnell sich die Bedingungen hier oben ändern können.

Aber die Abenteuerlust war natürlich größer.

Unser nächstes großes Ziel hieß Senja.

Bevor es jedoch endgültig weiter Richtung Süden ging, machten wir noch einen kurzen Stopp in Skarsvåg. Anschließend führte uns unsere Route nach Honningsvåg.

Dort wurde erst einmal gefrühstückt.

Und die Aussicht beim Frühstück konnte sich sehen lassen: Vor uns lag ein Kreuzfahrtschiff im Hafen. Nach all den Erlebnissen am Nordkapp war das ein schöner, ruhiger Moment, bevor wir wieder ins Wohnmobil stiegen und unsere Reise fortsetzten.

Das Nordkapp lag nun hinter uns.

Vor uns wartete der nächste Abschnitt unserer Reise durch Nordnorwegen – und wie sich schon kurz darauf zeigen sollte, hatte auch die Fahrt Richtung Senja wieder einige Überraschungen für uns parat


Schweinswale und Angelplatz auf dem Weg Richtung Senja

Während unserer Weiterfahrt entdeckten wir plötzlich Schweinswale.

Auch sie waren offenbar auf Reisen.

Tierbeobachtungen sind für uns immer etwas Besonderes, gerade weil sie sich nicht bestellen oder planen lassen.

Am Nordkapp hatten uns Rentiere überrascht.

Nun waren es Schweinswale.

Solche Begegnungen sorgen dafür, dass man unterwegs immer wieder innehält und genauer hinschaut.

Die Weiterfahrt Richtung Senja bekam dadurch schon ihr erstes unerwartetes Highlight.

Zum Abschluss dieser Etappe fanden wir außerdem einen Stellplatz mit einer richtig guten Angelmöglichkeit.

Und dort lief es beim Angeln ausgesprochen gut.

Gefühlt war jeder Wurf ein Treffer.

Eine Anglerin präsentiert ihren frisch gefangenen Fisch auf einem Steg in Nordnorwegen.Petri Heil in Nordnorwegen: An diesem Stellplatz war beim Angeln beinahe jeder Wurf ein Treffer.

Nach Sturm, Museum, Nordlichtern, Drohnenflug und Schweinswalen war das ein schöner Abschluss dieses Reiseabschnitts.

Gleichzeitig wussten wir, dass bereits das nächste Abenteuer vor uns lag.

Senja wartete.

Und wenn wir zu diesem Zeitpunkt eines gelernt hatten, dann dass Nordnorwegen immer wieder für Überraschungen gut ist.

 


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Unsere Reise durch Skandinavien ist hier noch lange nicht zu Ende. Im nächsten Teil geht es weiter mit neuen Orten, Erlebnissen und Eindrücken unserer Wohnmobilreise.

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Fazit: Unser Nordkapp-Abenteuer

Unser Besuch am Nordkapp verlief anders, als wir ihn vielleicht vorher geplant hätten.

Eigentlich hatten wir uns vorgestellt, am Globus zu stehen, unsere Bilder zu machen und natürlich auch die Drohne steigen zu lassen.

Doch dann kam der Sturm.

Der erste Drohnenflug fiel aus und das Wetter wurde so ungemütlich, dass wir ins Museum wechselten.

Im Nachhinein war genau das Teil dieses besonderen Tages.

Denn dadurch nahmen wir uns Zeit für die Geschichte des Nordkapps, gingen durch den Tunnel, besuchten die Kapelle und die Cave of Light und sahen mehr von diesem Ort als nur den berühmten Globus.

Zurück am Wohnmobil bekamen wir Besuch von Rentieren.

Und als wäre das noch nicht genug gewesen, erschienen am Abend Nordlichter über uns.

Spätestens da war klar: Dieser Tag würde uns lange in Erinnerung bleiben.

Am nächsten Morgen gelang dann auch noch der Drohnenflug, den wir am Vortag abbrechen mussten.

Damit konnten wir das Nordkapp am Ende mit genau den Bildern verlassen, die wir uns gewünscht hatten.

Über Skarsvåg und Honningsvåg ging es anschließend weiter Richtung Senja.

Unterwegs begegneten uns Schweinswale, und zum Abschluss fanden wir noch einen Stellplatz mit einer richtig guten Angelmöglichkeit.

Genau solche Tage zeigen uns immer wieder, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil unterwegs sind.

Nicht alles läuft nach Plan.

Aber oft entstehen gerade daraus die Erlebnisse, die später am stärksten im Gedächtnis bleiben.

Unser Nordkapp-Abenteuer war dafür ein ziemlich gutes Beispiel.


Nordkapp mit dem Wohnmobil – Sturm, Nordlichter und unvergessliche Momente
https://youtu.be/LJmqYrGjfKU

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